Der öffentliche Raum

Ergebnis der Befragung vom 14+15.11.2008


Was ist der öffentliche Raum? Er wird begrenzt vom Straßenbelag, den Häuserfronten und dem Himmel.

Uns interessierte, was die Passanten von Außendekorationen bei Läden und der Gastronomie, Werbebannern, s.g. Kundenstoppern in der Fußgängerzone und auf Gehwegen halten. Gefällt ihnen die Außenbestuhlung der Gastronomie? Sollte sie einheitlich sein oder stört es sie nicht, wenn billige Plastikstühle neben Korbsesseln stehen? Im Barock waren klare Linien und Vereinheitlichung gefordert. Unser Stadtgründer hätte nur übereinstimmende Beschriftungen und Bestuhlungen zugelassen. Stören die Tische und Stühle beim Laufen? Wie sieht es aus mit dem Straßenbelag, sollte die "Ludwigsburger Platte" eine größere Verbreitung erfahren? Die Beleuchtung in der Stadt ist sehr uneinheitlich. Soll sich das ändern, oder empfinden sie das als angenehme Abwechslung?
131 Personen gaben uns bereitwillig Auskunft. Für eine Befragung, die für die Passanten doch etwas zeitaufwendiger war, ist diese Zahl beachtlich.

Wie empfinden Sie...

stört mich

stört mich nicht

ist mir noch gar nicht aufgefallen

...die Kundenstopper, Werbebanner und Außenverkäufe?
24
84
21
...die Außengestaltung der Geschäfte in Bezug auf das barocke Stadtbild?
35
79
15
...die Außenbestuhlung auf den Gehwegen?
11
117
1
...die Außenbestuhlung in Bezug auf das barocke Stadtbild?
30
86
9
...die unterschiedliche Gestaltung der Laternen?
18
49
64
...die unterschiedlichen Straßenbeläge?
39
76
14
















 Kommentare:

 zu Kundenstopper, Werbebanner und Außenverkäufe

  • Stopper stören in der Myliusstraße - zu eng
  • Dürfen nicht überhand nehmen
  • Außenverkäufe dürfen kein Krabbeltischniveau haben

 zu Außengestaltung der Geschäfte in Bezug auf das barocke Stadtbild

  • Einheitliche Beschilderung der Geschäfte  2x

 zu der Außenbestuhlung auf Gehwegen

  • + Außenbestuhlung bringt Belebung  3x
  • +  Sind Plätze zum Ausruhen
  • +  Schafft Ambiente, lädt ein zum Verweilen
  • +  Ist verbessert, die weißen Plastikstühle sind weg
  • -  Man muss noch gut laufen können  3x
  • -  Plastikstühle stören
  • -  In der Aspergerstr. gegenüber Wilhelmgalerie zu eng
  • =>  Bestuhlung soll einheitlich sein  5x
  • =>  Auf dem Marktplatz wird hochwertige Bestuhlung gewünscht  2x
  • =>  Abhängig von der Gestaltung
  • =>  Verhältnis zwischen Barockem und Modernem muss stimmen

 zur unterschiedlichen Gestaltung der Laternen:

  • +  Unterschiedliche Lampen sind in Ordnung   2x
  • -   Fußgängerzone ist lichttechnisch bevorzugt
  • -   Stablaternen in der Asperger Straße stören
  • => Wenn Lampen erneuert werden,dann einheitlich  2x
  • =>  Ausleuchtungsstärke sollte gleichmäßig sein (von hell nach dunkel)
  • =>  Feingefühl

 zu den unterschiedlichen Straßenbelägen

  • Einheitlicher Belag erwünscht  2x
  • Ludwigsburger Platte ist gut bei Regen, sonst sehr schmutzig
  • Muss auf den Boden blicken um Fehltritte zu vermeiden
  • Bodenbelag ist teilweise heimtückisch
  • Hohe Absätze sind kaum zu tragen, gefährlich bei dem Belag  2x
  • Bei Fußgängerüberwegen im Winter teilweise rutschig
  • Auf  Fußgängerüberwegen läuft es sich teilweise schlecht - Angst vor Sturz
  • Kopfsteinpflaster ist zu laut für Anwohner ( insbesondere Lindenstraße)
  • Mit dem Rollstuhl sind verschiedene Straßenbeläge ein Problem,auch Straßenüberquerungen oder Bürgersteige, teilweise auch die vielen
    Kundenstopper,
    die im Weg stehen
  • Kantsteine für E-Stuhl schwierig








 Was es sonst noch zu sagen gab...



Positives

Negatives

Vorschläge

Ludwigsburg hat sich sehr positiv verändert, nur einzelne Gebäude nicht.
Ludwigsburg ist so eine schöne Stadt, da nimmt man die Stopper und Banner gar nicht wahr.
Holzmarkt und Lindenstraße sind jetzt positiv.
Grüne Stühle, längerer Aufenthalt außerhalb von Konsumzwang möglich, Begegnungsräume, bitte noch mehr Sitzmöglichkeiten, auch für den Winter, deshalb nicht aus Stein, wie in manchen anderen Städten, das ist zu kalt.
Decken in den Cafes und Restaurants.
Barockes Durcheinander.
Schlossstr. / Walkerareal sind ein Schandfleck.
Marstall als Gebäude und der Raum davor sind schlecht.
Eberhardstraße sollte gerichtet werden.
In der Karlstr. stehen viele Häuser leer, entweder richten, oder..., verfallen lassen ist fragwürdig.
Die Stadt verschandelt selbst die Stadt (Schlange - Stern, Weihnachtsmarktengel).
Mit den Wasserspielen hinter der ev. Kirche wurden Gelder verschwendet, lieber Kinderbetreuung finanzieren.
Radfahrer haben es schwer.

Stört:

Dreck auf dem Boden.
Angebettelt werden.
Zigarettenkippen
Info-Terminals der Stadt sind hässlich und dreckig.

Nicht radikal vereinheitlichen.
Finanzielle Möglichkeiten beachten.
Schön wäre ein Mosaik auf dem Boden bei den Wassersprudlern (Asperger Straße), mehr an Italien orientieren, lebendiger, aufwendiger, alles ist grau in grau, typisch deutsch, zwanghaft.

Wir werden im kommenden Sommer diese Befragung unter leicht veränderten Voraussetzungenn wiederholen.

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