Das Neckarufer bei Hoheneck

oder

 der Ostseestrand von Ludwigsburg


Umfrage am 13.6.2010

Der Plan: "Schaffung eines ökologisch hochwertigen Flussufers mit Buchten und Kiesinseln, wechselfeuchten Uferzonen mit Schilf- und Röhrichtflächen, 
neuen Laichgewässern für Neckarfische, standortgerechtem Ufergehölz mit Baum- und Strauchweiden." (Originaltext der Infotafel)

Wir wollten wissen wie der neue Tummelplatz für Tiere, Pflanzen und Menschen ankommt.

157 Personen beantworteten geduldig unsere Fragen. Ein herzliches Dankeschön unsererseits dafür.

Unterschiedliche Quersummen ergeben sich daraus, dass nicht alle auf jede Frage antworteten.



Wie gefällt Ihnen die Umgestaltung des Neckarufers?
Sehr gut Gut Geht so Schlecht
69
79
7
2





Wie ist die Trennung von Fuß- und Radweg gelungen?
Sehr gut Gut Geht so Schlecht
45
83 14 9





Wie ist Ihre Einschätzung, ob Sie den Bereich nach der Umgestaltung häufiger nutzen werden?
Sehr gut Gut Geht so Schlecht
37 62 37
6
5 Personen war das egal





Wie erleben Sie die Atmosphäre?
Sehr gut Gut Geht so Schlecht
42
101
7
3






Die städtische Maßnahme der naturnahen Umgestaltung der Uferzone einschließlich der Anlage neuer Rad- und Fußwege sowie der Bepflanzung und der Herstellung einer Kanuanlegestelle kostete insgesammt 625.000,-€. Der Verband Region Stuttgart hat hierzu einen Zuschuss in Höhe von 45.000,-€ beigesteuert.
Die restlichen Kosten wurden aus dem monetären Ökokonto der Stadt Ludwigsburg bezahlt. Dieses Ökokonto wird finanziert über Ausgleichsbeiträge für Baumaßnahmen im Stadtgebiet von Ludwigsburg. Der gesetzlich erforderliche ökologische Ausgleich für neue Baugebiete kann durch ökologische Aufwertungen wie in den Uferwiesen gewährleistet werden. Eine Finanzierung über Steuermittel aus dem normalen städtischen Haushalt war deshalb nicht erforderlich.
Zusätzlich zu der Umgestaltung der Uferzone hat die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes die kaputte Uferverbauung abgetragen und einen naturnahen neuen Uferverbau erstellt. Diese Maßnahmen des Wasser- und Schifffahrtsamtes werden aus Bundesmitteln finanziert und haben insgesammt ca. 960.000,-€ gekostet.
(Originaltext der Antwort der Stadtverwaltung auf unsere Anfrage nach den Kosten.)

Der verwendete Etat ist angelegt...
Sehr gut Gut Geht so Schlecht
40
72
26
14
5 Personen war das egal

Kommentare zu Fuß- und Radweg

  • Wege sollten beschildert werden. 2x
  • Trennung von Rad- und Fußweg ist nicht bewusst. 3x
  • Trennung wäre gelungen, wenn sich die Radfahrer daran halten würden.
  • Trennung verlängern 1x, sollte weitergehen 1x.
  • Radweg ist zu breit.
  • Radweg unter der Brücke breiter.
  • Für einige ist es eine Rennstrecke, in ganz Hoheneck sind rücksichtslose Radfahrer zu beobachten, auch nachts in den Weinbergen ohne Licht und Klingel. Mehrmals wurde auf Ansprache hin keine Einsicht erreicht.
  • Kiesweg ist mit Sandalen kaum zu begehen.
  • Mehr Natur - weniger Promenade


Kommentare zu Kindern und Hunden

  • Kinder werfen Steine (auf die Nilgänse), waten ins Wasser 6x
  • Kinder pflücken Blumen.
  • Kontrolle und Strafe, auch gegenüber Eltern.
  • An Pfingsten war es ein Hundebad. Hunde an die Leine.
  • Leinenzwang?
  • Die Hunde haben die Schwäne gejagt.
  • Hunde sollten nicht am Strand ins Wasser.
  • Gebot, dass Hunde nur an bestimmten Stellen baden dürfen.
  • Es fehlen noch Hundekottütenspender.


Kommentare zu Sitzgelegenheiten und Strand

  • Es fehlen noch Bänke 4x
  • Es fehlt noch eine Liegewiese.
  • Neben dem Uferstüble könnte eine Wiese zum Picknicken ausgewiesen werden.
  • Strandkörbe wären schön.
  • Mehr Strand!
  • Der Badebereich ist zu klein.
  • Maschendrahtzaun entfernen.

Kommentare zur Müllproblematik

  • Es fehlen Mülleimer 5x
  • Am Strand verstärkt Müll. Problem muß gelöst werden. 3x
  • Gestern war viel Müll da, wer hat den beseitigt?


Kommentare zum verwendeten Etat

  • Gewünscht wird Kostentransparenz / Detailrechnungen.
  • Zu wenig für´s Geld. Hätte dafür ein längeres Stück ungebaut gehört - von Brücke Marbacher Straße bis Fußsteg nach der Anlegestelle wäre sinnvoll gewesen.
  • Zu klein
  • Zu teuer 4x - Vetterleswirtschaft? 1x
  • Falsch geplant - zu viel Geld - zu wenig Hirn.
  • Der von Kronenwirt Beutler angeregte Bannwald auf Neckarweihinger Seite wäre kostengünstiger und naturnaher gewesen.
  • Für die Natur ist Geld immer gut angelegt. Besser als es Griechenland zu geben.

Wünsche, Anregungen und Sonstiges

  • Ein Grillplatz wie im Stuttgarter Schlossgarten
  • Mehr Blumen
  • Ein WC
  • Es ist unklar, wie der Umgang sein soll
  • Es braucht Hinweisschilder 5x
  • Hinweis auf Renaturierungsmaßnahme
  • Die Wertschätzung fehlt
  • Der Autolärm von gegenüber stört.
  • Es wurden zu viele Bäume gefällt.
  • Abwarten, was nach dem nächsten Hochwasser noch von den Inseln übrig ist.
  • Mehr los, es wird gut angenommen.
  • Sehr ruhig / gemütlich / romantisch


Der Beach (geplante 10-wöchige Veranstaltung zwischen Anlände und Kneipp-Anlage)

  • Kein Beach! Wiese verschwindet unter dem Sand!
  • Bereich nicht zum Wellness- oder Erlebnisbereich verkommen lassen!
  • Das Beachfeld hinter dem Freibad machen, auf der ehemaligen "Amiwiese" 3x
  • Fehlende Infrastruktur (Parkplatz) 3x
  • Die Leute bleiben doch nicht dort, sondern wechseln zum renaturierten Stück und vermüllen alles.
  • Noch ist die Atmosphäre wie sie ist angenehm. Wenn der Beach kommt nicht mehr. 2x
  • Kein kommerzieller Betrieb. 2x
  • Architekt ist nicht anwesend. 4x
  • Die Renaturierung steht in krassem Widerspruch zur geplanten 10wöchigen Partymeile (Vorschlag Architekt Zeltwenger). Wie soll das gehen? Stellungnahme! Großer Unmut über die Nacht- und Nebelaktion, überraschend schneller Durchlauf des Verfahrens, keine Umfrage der Hohenecker Bürger.



Nachschlag Februar 2011

Was nach dem ersten Hochwasser noch übrig ist sehen Sie hier:



Vom Sandstrand ist kein Körnchen mehr da.






Bleibt zu hoffen,dass im Stadtsäckel genug Geld ist, den
Strand wieder aufzuschütten. Die Natur besorgt den Rest.
Die verschiedenen Vögel fühlen sich wohl. So oder so.
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